ADELIGES KLOSTER PREETZ

Veranstaltungen

31. August und 01. September 2024

Samstag 10 bis 18 Uhr, Sonntag 11 bis 18 Uhr

800 Jahre Klosterdörfer

Großes Fest auf dem Klosterhof

1224 wurde dem Kloster Preetz das Waldgebiet von Honigsee bis zur Kieler Förde geschenkt fortan als „die Preetzer Walddörfer“ bekannt.
Diese urkundliche Schenkung jährt sich in diesem Jahr zum 800sten Mal, was nun auf dem Klosterhof gebührend gefeiert wird.

 

Die Walddörfer stellen sich und ihre Geschichte der letzten 800 Jahre vor: Wald- und Forstwirtschaft, Teich- und Fischwirtschaft, Landwirtschaft im Wandel der Zeiten, Jagd- und Mühlenwesen, Imkerei. Dazu gibt ein mittlelalterlicher Part des Festes einen Eindruck der damaligen Gesellschaft.

Volkstanzgruppen, Mitmachaktionen für Kinder, Konzerte und Ausstellungen in der Klosterkirche runden das Angebot ab, für das leibliche Wohl ist mit etlichen Speisen und Getränken gesorgt.

Eintritt: 10,- €  •  Ermäßigt 5,- €  •  Kinder bis 14 Jahre frei
Parkplätze vor Ort sind begrenzt, wir empfehlen eine Anreise mit Bus- und Bahn sowie Fahrrad.
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Bild: Urkunde von 1224, die die Schenkung des Waldgebietes unterhalb von Kiel an das Kloster bestätigt. [Archiv des Adeligen Klosters Preetz, Foto: Bernd Perlbach]

Die Walddörfer waren damals wirtschaftlich und rechtlich mit dem Kloster verbunden. So führte die Gründung des Benediktinerinnen-klosters durch Albrecht von Orlamünde 1210/1211 dazu, dass der Landausbau kräftig vorangetrieben wurde. Neben dem klösterlichen Besitz in Preetz, trug vor allem die erste große Stiftung des Waldgebietes von Honigsee bis zur Kieler Förde, urkundlich belegt für das Jahr 1224, zum Landausbau bei. Wenig später kam außerdem die große Schenkung der Probstei nordöstlich der Kieler Förde dazu.Bestehende Ansiedlungen gingen damit rechtlich in Klosterbesitz über, weitere Dörfer entstanden.

Anfangs nur sehr dünn besiedelt, hatte das Kloster mit dieser Schenkung die Möglichkeit, seinen Grundbesitz und damit seinen Einfluss zu vergrößern. Bis ins 16. Jahrhundert wuchs das Gebiet der Walddörfer auf fast das Doppelte an und ergab zusammen mit der Probstei und einigen zusätzlichen kleineren Landstücken fast 24.000 Hektar klösterlichen Besitzes.

Vor wie nach der Reformation bestanden die Einkünfte des Klosters aus den Zehnten und den Abgaben der Bauern aus den Klosterdörfern, hinzu kamen Einnahmen von Verpachtungen einzelner Gebiete, sowie Einnahmen von beispielsweise Mühlen. Generell oblagen dem Kloster die Grundherrschaftlichen Rechte und das Patronatsrechts über die Kirchen der Region.

1870 wurde der Flecken Preetz zur Stadt erhoben und die über sechs Jahrhunderte bestehende Bindung zum Kloster gelöst. Mit Einführung der preußischen Kreisordnung 1888 endete auch die Grundherrschaft über die „Klösterlich Preetzer Probstei“ und die „Klösterlich Preetzer Walddörfer“, die Teil des neugeschaffenen Kreises Plön wurden.

Lesen Sie >>hier mehr zur Geschichte des Klosters

Neben regelmäßigen Gottesdiensten, Andachten und Führungen durch die Klosteranlage finden im Adeligen Kloster Preetz auch kulturelle Veranstaltungen wie z.B. Konzerte, Lesungen, Vorträge, Predigtreihen und Klostergespräche sowie Ausstellungen und Kunstprojekte statt. Jedes Jahr an den letzten beiden Adventswochenenden richten wir auf unserem Klostergelände einen Weihnachtsmarkt aus.

Für öffentliche Lesungen und Vorträge stellen wir unsere Räumlichkeiten – die Klosterkirche oder das Refektorium – nach Möglichkeit zur Verfügung.

Auch für Taufen, Trauungen und Bestattungen steht unsere Klosterkirche für Sie bereit. Vorraussetzung ist die Kirchenzugehörigkeit.

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